Pink Floyd – The Wall

Pink Floyd – The Wall Alan Parker, Grossbritannien 1982, Englisch/d/f, 95 Min., 35mm Ein Mann sitzt in einem Hotelzimmer, ausgelaugt und mit Drogen vollgepumpt. Er heißt Pink, er ist Rockstar und angenehm betäubt. Die Welt da draußen verschwindet hinter einer inneren Mauer, die er selbst gebaut hat. Sein Leben zieht an ihm vorbei: Sein Vater, der im Krieg gefallen ist, die erdrückende Umarmung der Mutter, die zynischen Lehrer, seine Ehefrau – alles Steine, die zur Mauer wurden, alle «JUST ANOTHER BRICK IN THE WALL». Pink’s Abkapslung von seinem Umfeld treibt ihn in den Wahnsinn, in die Nervenheilanstalt bis zur absoluten Sprachverweigerung. Der Charakter des Protagonisten ist an Syd Barrett angelegt, einem der Gründungsmitglieder von Pink Floyd. Der Film ist eine Bilderflut, eine Rockoper aus Blut, Gewalt und Musik, mit Trickfilm-Sequenzen des Pink Floyd-Hauszeichners Gerald Scarfe über Abgrenzung und Isolation. Die Mauer steht als Sinnbild. Ein verwirrendes Stück Kino, das jeder einmal gesehen haben sollte. Vorfilm: Nepomuks Welt Julian Quentin, Schweiz 2016, Deutsch, 15 Min., digital Nepomuk hat sich mit sich selbst eingesperrt. Die Welt in der er lebt hat er sich selbst gemacht – und er glaubt, sie wird nie aufhören ihm zu genügen. Bis er seine Neugier einmal auftreten lässt. Publikumspreis offene Leinwand Herbst 2016 Entfernen oder Ereignis zu aktualisieren Fievent.com | Kontakt | Privacy | Terms